Sozialdemokraten im Unterbezirk Wolfenbüttel sprechen sich für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen aus

Bild: SPD
 

Oliver Ganzauer, Marcus Bosse, Dunja Kreiser, Falk Hensel und Udo Dettmann freuen sich über eine lebendige Diskussion mit rund 80 Teilnehmern.

 

Am Sonntag findet der SPD-Parteitag in Bonn statt, auf dem 600 Delegierte darüber abstimmen, ob die SPD-Führung in Koalitionsgespräche mit der CDU/CSU eintreten soll. Eine Frage, die unter den Mitgliedern der Sozialdemokratischen Partei derzeit kontrovers diskutiert wird. Im ganzen Land werben prominente Parteimitglieder für ihre Position. Der SPD-Unterbezirk Wolfenbüttel lud daher kurzfristig zu einer Diskussionsveranstaltung ins KOMM ein, um ein Stimmungsbild seiner Mitglieder einzuholen.

 

Nach gut 90-minütiger, lebhafter Diskussion stand fest: Etwa zwei Drittel der rund 80 Anwesenden votierte für die Aufnahme von Koalitionsgesprächen.

 

Der Vorsitzende des SPD-Unterbezirkes Wolfenbüttel Marcus Bosse sagte: „Die SPD zeigt derzeit, dass sie eine lebendige Partei mit aktiver Streitkultur ist. Das unterscheidet uns von allen anderen Parteien.“ Mit einem Augenzwinkern fügte Bosse hinzu: „Diese Streitkultur erleichtert die Arbeit unseres Vorsitzenden allerdings nicht gerade.“ Am Sonntag wird das politische Deutschland gebannt nach Bonn schauen, um das Votum des Parteitages mitzuverfolgen. Aus dem Unterbezirk Wolfenbüttel wird die Landtagsgeordnete Dunja Kreiser als Delegierte vor Ort sein. Für Bosse steht jedoch fest, dass es ein „Weiter so“ von Angela Merkel nicht geben darf, unabhängig davon, wie sich die SPD entscheidet. „Ob in einer Regierungskoalition oder als Oppositionsführer, die SPD wird für einen politischen Wandel in diesem Land sorgen“, ist sich Bosse sicher. 

 
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