SPD-Arbeitskreis befasst sich mit Hochwasserschutz an kleinen Flüssen

Bild: SPD
 

Der AK lässt sich von Klaus Kubitschke vor Ort über die Hochwasserschutzmaßnahmen informieren

 

Der Arbeitskreis Umwelt der SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag besuchte diese Woche die Orte Baddeckenstedt und Sickte. Ziel der Bereisung war es, den Fokus auf kleinere Flüsse wie die durch Baddeckenstedt verlaufende Innerste und die durch Sickte fließende Wabe zu legen. Auch diese Flüsse können in Hochwassersituationen gefährlich werden.

 

In Baddeckenstedt erläuterte Samtgemeindebürgermeister Klaus Kubitschke die Auswirkungen des letzten Hochwassers für seine Gemeinde sowie die getroffenen Hochwasserschutzmaßnahmen. Beatrice Kausch vom Wasserverband Peine gab außerdem ein Impulsreferat zur Finanzierung und Entstehung des Hochwasserschutzes über Gemeindegrenzen hinweg. Bei einer Ortsbegehung mit dem Samtgemeindebürgermeister wurden besonders hochwassergefährdete Stellen im Ort besichtigt.

 

In Sickte traf sich der Arbeitskreis mit Samtgemeindebürgermeisterin Petra Eickmann-Riedel und dem Sickter Bürgermeister Marco Kelb. Auch in Sickte stellten die Bürgermeister bei einer Ortsbegehung die Hochwasserlage von 2017 sowie den Hochwasserschutz dar.

 

Die Wabe ist nicht als sogenanntes Risikogewässer eingestuft. Das erschwert die Finanzierung und Organisation des Hochwasserschutzes. Der SPD-Arbeitskreis setzt sich daher dafür ein, auch vergleichsweise kleine Flüsse mit Gefahrenpotential als Risikogewässer zu klassifizieren.

 Der Hochwasserschutz ist für die Landesregierung ein besonders wichtiges Thema. Die Vorsorge über Gemeindegrenzen hinweg ist entscheidend für einen wirkungsvollen Hochwasserschutz. Maßnahmen, die an einem Ort schützen, können die Lage in der Nachbargemeinde verschlimmern. Eine genaue Koordination der Maßnahmen und ein ganzheitliches Konzept sind deshalb unbedingt erforderlich. 

 
    Umwelt und Nachhaltigkeit
 

 


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